Auspacken, Akku rein, Vollgas? Lieber nicht. Die 20-Minuten-Checkliste vor der ersten Fahrt schützt Getriebe, Elektronik und Nerven.
Vor dem ersten Start
Erst mal: alle Schrauben nachziehen. Ab Werk sind erfahrungsgemäß immer zwei, drei nur handwarm angezogen, gern an der Dämpferbrücke oder am Motorhalter. Dann den Akku voll laden — die Werksladung ist nur eine Transportladung, keine Fahrladung. Und eine Reihenfolge, die du dir für immer merken solltest: erst der Sender an, dann das Auto. Beim Ausschalten umgekehrt. Zum Schluss noch die Lenkungstrimmung auf Geradeauslauf stellen, fertig.
Die ersten drei Akkuladungen
Fahre die ersten Packs im Anfängermodus und auf freier Fläche. Ja, 50 Prozent fühlen sich zäh an. Trotzdem: Getriebe und Antriebsstrang setzen sich in den ersten Fahrten, und du lernst nebenbei Bremsweg und Kurvenverhalten kennen — solange Fehler noch günstig sind.
Nach jeder Fahrt einmal kurz drübergeschaut: Reifen fest? Ritzelspiel okay? (Faustregel: ein Blatt Papier passt zwischen Ritzel und Hauptzahnrad.) Motor nur handwarm? Dann darfst du aufdrehen.
Die fünf häufigsten Anfängerfehler
Fast jeder macht mindestens einen davon — du musst nicht.
- Vollgas rückwärts gegen die Bordsteinkante (Getriebekiller Nummer eins).
- Durch hohes, nasses Gras pflügen — Elektronik dankt es nicht.
- Akku leerfahren bis zum Stillstand statt beim ersten Leistungsabfall aufzuhören.
- Sand im Getriebe ignorieren, bis es knirscht.
- Sprünge ohne Gas-Stoß in der Luft: Nase runter, Frontcrash. Kurzer Gasstoß hebt die Nase.
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